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    Ganz normal unnormal: verkopft aber herzlichFolge 89 – Jenseits von Beziehungsschubladen

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    Welche Vorannahmen hast du im Kopf, wenn du hörst: „Das ist meine Schwester. Sie ist meine Partnerin?“ oder „Das ist meine beste Freundin. Wir planen unsere gemeinsame Zukunft mit Zusammenziehen und Kindern?“ Wie definierst du für dich Freundschaft, Beziehung, Liebe? Und was passiert, wenn die üblichen Begriffe und gesellschaftlichen Erwartungen einfach nicht zu dem passen, was wir fühlen und leben?

    In dieser Folge spreche ich mit Laura Voelker (sie/they) über Identität, Zugehörigkeit, Neurodivergenz und die vielen Formen menschlicher Verbundenheit. Laura ist Pädagog*in, Sexualwissenschaftler*in, körperorientiert sexualtherapeutisch ausgebildet und beschäftigt sich intensiv mit queeren Perspektiven, gesellschaftlichen Macht- und Herrschaftsverhältnissen und der Frage, wie Menschen Beziehungen so gestalten können, dass sie tatsächlich zu ihnen passen.

    Unser Gespräch beginnt sehr persönlich: Laura erzählt von einem Lebensweg zwischen Anpassung und Selbstermächtigung, von Krisen und Kontextwechseln und von dem schmerzhaften Gefühl, „zu viel“ oder nicht passend zu sein. Über das Glück, Menschen zu begegnen, die Räume eröffnen, in denen wir uns mit all unseren Facetten zeigen dürfen, kommen wir zu einer Frage, die mich in meiner Praxis täglich beschäftigt: Warum sortieren wir Beziehungen eigentlich in so starre Kategorien?

    Wir sprechen über die Bedeutung von Freundschaften, die gesellschaftliche Vorrangstellung romantischer Paarbeziehungen, über emotionale Nähe jenseits von Sexualität und Romantik und darüber, wie viel Freiheit entstehen kann, wenn wir vermeintliche Selbstverständlichkeiten hinterfragen.

    Laura stellt außerdem ein selbst entwickeltes Online-Tool zur Reflexion und Beschreibung von Beziehungen vor. Es hilft dabei, eigene Bedürfnisse, Erwartungen und Vorstellungen sichtbar zu machen, unterschiedliche Perspektiven miteinander zu vergleichen und Worte für Beziehungen zu finden, für die bisher vielleicht die passenden Begriffe fehlten. Mit diesem Tool unterstützt sie Menschen dabei, bewusster, ehrlich und mit weniger unausgesprochenen Annahmen miteinander ins Gespräch zu kommen.

    Eine intensive, persönliche und gedankenreiche Folge über das Sowohl-als-auch, über Verletzlichkeit und Mut und über Sprache als Möglichkeit zur Selbstermächtigung. Wie können Beziehungen gelingen, wenn wir sie nicht nach vorgegebenen „Drehbüchern“ leben, sondern selbst aktiv und bewusst gestalten?

    Links und Hinweise:
    Lauras Website mit dem Beziehungstool findest du beim Klicken der Links. Außerdem ist Laura auf Speakerinnen.org vertreten.

    Folge 88 – Eifersucht – Feind oder Wegweiser? Was monogame und nicht-monogame Beziehungen voneinander lernen können

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    „Das könnte ich ja nie – dafür bin ich viel zu eifersüchtig!“

    Ist Eifersucht ein Beweis für leidenschaftliche Liebe? Ein Warnsignal? Oder vielleicht eine wichtige Informationsquelle?

    Gemeinsam mit der Paartherapeutin Sarah Beyer spreche ich darüber, warum Eifersucht viel komplexer ist als ihr Ruf und was wir aus monogamen und konsensuell nicht-monogamen Beziehungen über Kommunikation, Bindung und Selbstwert lernen können.

    In dieser Folge geht es unter anderem um:

    • Was Eifersucht eigentlich ist und warum sie selten nur aus einem Gefühl besteht

    • Warum Eifersucht oft auf unerfüllte Bedürfnisse oder Unsicherheiten hinweist

    • Unterschiede zwischen reaktiver und proaktiver Eifersucht

    • Was Monogamie und Nicht-Monogamie voneinander lernen können

    • Wie Sicherheit in Beziehungen entsteht

    • Warum Kommunikation wichtiger ist als Kontrolle

    • Praktische Strategien für den Umgang mit Eifersucht

    • Das Motto: „Beziehung beginnt bei mir.“

    • Und natürlich: kaffeetrinkende Ponys. ☕🐴

    • Erwähnte Studien & weiterführende Literatur

      Mehr von Sarah Beyer

      🎙️ Podcast: Sprechstunde Liebe

      💙 Praxis: Beziehungsschmiede

      📷 Instagram

    Erwähnte Studien

    Parrott, W. G., & Smith, R. H. (1993).
    Distinguishing the Experiences of Envy and Jealousy. Journal of Personality and Social Psychology, 64(6), 906–920. https://doi.org/10.1037/0022-3514.64.6.906

    White, G. L. (1981).
    A Model of Romantic Jealousy. Motivation and Emotion, 5(4), 295–310. https://doi.org/10.1007/BF00992549

    Murray, S. L., Holmes, J. G., & Griffin, D. W. (2000).
    Self-esteem and the Quest for Felt Security: How Perceived Regard Regulates Attachment Processes. Journal of Personality and Social Psychology. https://doi.org/10.1037/0022-3514.78.3.478

    Rubel, A. N., & Bogaert, A. F. (2015).
    Consensual Nonmonogamy: Psychological Well-Being and Relationship Quality Correlates. Journal of Sex Research. https://doi.org/10.1080/00224499.2014.942722

    Balzarini, R. N., Dharma, C., Kohut, T., et al. (2019).
    Comparing Relationship Quality Across Different Types of Romantic Partners in Polyamorous and Monogamous Relationships. https://doi.org/10.1007/s10508-019-1416-7

    Buss, D. M., Larsen, R. J., Westen, D., & Semmelroth, J. (1992).
    Sex Differences in Jealousy: Evolution, Physiology, and Psychology. Psychological Science. https://doi.org/10.1111/j.1467-9280.1992.tb00038.x

    Hupka, R. B. (1991).
    The Motive for the Arousal of Romantic Jealousy: Its Cultural Origin.

    Folge 87 – Elternschaft plus & Neurodiversität: Herausforderung und Superpower – mit Sarah Klein

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    Was passiert, wenn Elternschaft, Neurodiversität und Selbstständigkeit aufeinandertreffen?
    Darüber spreche ich in dieser Folge mit Sarah Klein.

    Sarah bringt einen außergewöhnlichen Mosaik-Lebenslauf mit: Von der Unternehmensberatung über die Hochschule bis hin zur eigenen Praxis für systemische Beratung und Therapie. Heute begleitet sie – gemeinsam mit ihrer Kollegin – bei Elternschaft plus neurodivergente Familien und Paare. Ihr Ansatz: Beide Eltern zusammen oder gar nicht – damit Verantwortung geteilt wird und echte Teamstärke entstehen kann.

    Wir sprechen außerdem über:

    • wie sich Selbstständigkeit, Neurodiversität und Komplexitätsreduktion im Familienalltag, aber auch in der systemischen Beratung und Therapie verbinden,

    • warum Routinen und Strukturen für viele Personen, wie auch für Familien Rettungsanker sein können,

    • und wie aus Herausforderungen echte Superpower entstehen kann, wenn wir lernen, unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen.

    Diese Folge ist hörenswert für alle, die selbst neurodivergent sind, in einer neurodivergenten Familie leben, systemische Beratung spannend finden oder neue Perspektiven suchen, wie Familie, Beruf und Selbstfürsorge zusammenspielen können.

    👉 Mehr zu Sarah findest du auf ihrer Webseite, sowie beim Projekt Elternschaft Plus.

    Viel Freude beim Hören dieser besonderen Folge von ganz normal unnormal: verkopft aber herzlich!

    Folge 86 – Drei Generationen, ein Gespräch – Teil II von Neurodivergenz und Familie

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    In dieser zweiten Hälfte unseres besonderen Familiengesprächs wird es noch ein Stück tiefer. Meine Mutter, meine älteste Tochter und ich sprechen über das, was in Familien nicht immer laut gesagt wird: Verantwortung, Erwartungen, Missverständnisse, persönliche Entwicklung, Fürsorge und Freiraum.
    Wie gelingt Loslassen, wenn man zugleich Halt geben möchte? Was hat sich im Erziehungsstil über drei Generationen verändert – und was bleibt erstaunlich gleich? Und wie reden wir in unserer Familie über Nähe, Rückzug, Anderssein und Zusammenhalt?

    Neben persönlichen Anekdoten und Reibungspunkten geht es auch um Humor, kleine Versöhnungen und das liebevolle Aushalten von Differenz. Eine Einladung zum Mitfühlen, Reflektieren – und vielleicht zum ganz eigenen Gespräch mit den Menschen, die dich geprägt haben.

    Folge 85 – Neurodivergenz und Familie – drei Generationen im Gespräch

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    Willkommen zur ersten Folge der vierten Staffel von ganz normal unnormal – verkopft aber herzlich!
    Vielleicht kommt dir der Name bekannt vor: In den Staffeln davor war dieser Podcast gemeinsam mit Jenja unter dem Titel „verkopft aber herzlich“ unterwegs. Jetzt geht’s in neuer Form weiter – unter erweitertem Namen und mit altbekannter Neugier aufs Leben abseits der Norm.

    Zum Auftakt dieser Staffel wird es gleich besonders persönlich: Ich, Anika Mehlis, spreche mit zwei ganz besonderen Menschen – meiner Mutter und meiner ältesten Tochter. Drei Generationen, ein Mikrofon – ein Gespräch über Familie, Erziehung, Streitkultur, Werte, Neurodivergenz, das Loslassen und den Blick in die Zukunft.

    In Teil 1 unserer Familienfolge geht es u. a. um:

    unsere Rollen und Beziehungen innerhalb der Familie,

    die schönsten gemeinsamen Erinnerungen,

    Unterschiede in der Erziehung über Generationen,

    Dinge, die uns nerven – und Dinge, die wir lieben,

    und: wie wir mit besonderen Bedürfnissen und neurodivergenten Persönlichkeitsanteilen umgehen.

    Ein Gespräch voller Herz, Reflexion, Zwischentöne – und ehrlicher Auseinandersetzung mit dem, was Familie sein kann.

    🎧 Hör rein und begleite uns auf diesem sehr persönlichen, lauten und leisen Gesprächsweg.

Folge 8 – Scheitern ist das falsche Wort

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„Es ist unmöglich zu leben, ohne bei etwas zu scheitern. Es sei denn, man lebt vorsichtig, aber dann könnte man genauso gut gar nicht leben.“ J.K. Rowling

Wie fühlt es sich an, zu versagen oder ein Ziel nicht zu erreichen? Und wie schafft man es, aus dieser Erfahrung etwas Positives zu ziehen und daraus für die Zukunft zu lernen? Emma und Zoé sprechen heute über ihre gefühlten Momente des Scheiterns und die Lehren daraus.

Folge 43 – Muster

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Zoé und Emma reflektieren ihr Verhalten in Situationen, die Vertrauen und Aushalten erfordern. Verstand und Bauchgefühl sind dabei oft nicht im Einklang. Wenn wir nun nicht sofort unserem ersten Impuls folgen geraten wir in einen inneren Konflikt und beginnen eine innere Diskussion. Wie können wir unsere aus Angst erlernten Verhaltensmuster von unserem gesunden Bauchgefühl unterscheiden?

Folge 42 – Grenzen, Regeln, Vetos

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In monogamen Beziehungen scheinen viele Dinge ganz klar. Sex mit anderen: völlig ausgeschlossen. In nicht-monogamen Beziehungen sollen oft andere Regeln eine Art der Sicherheit vermitteln, z. B.: kein Sex mit dem/r Zweit- oder Drittpartner:in im gemeinsamen Ehebett.

Oder: kein Übernachten in fremden Schlafzimmern. In manchen Polykülen oder Primär-Beziehungen besitzen die Mitglieder eine Art Vetorecht für die Aufnahme von Neulingen.

Aber funktionieren solche Regeln wirklich? Was ist der Unterschied zwischen Regel und Grenze? Wie fühlt es sich an, Regeln anderer ausgeliefert zu sein und welche Erfahrungen haben wir mir Veto-Recht gemacht?

Folge 41 – Tempo

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Beobachtest Du manchmal Situationen und hast das Gefühl, die Dialoge vorauszuahnen und mitsprechen zu können? Emma und Zoé unterhalten sich heute über Muster, die uns glauben machen, durch Informationen Kontrolle über Situationen zu erhalten, die uns Sicherheit zu geben.

Ist das Thema, ein „zu hohes“ Tempo beim Sprechen, Denken, Verarbeiten von Erlebnissen und schwierigen Situationen aber auch beim Entwickeln von Beziehungen ein „Problem“ von Hochbegabten? Oder hat das damit gar nichts zu tun? Welche Werkzeuge gibt es, um sich zu entschleunigen und mehr „im Moment“ zu leben und zu fühlen? Wir nehmen Euch mit!

Folge 40 – Versteckte Aufträge – die Stärkere hält aus.

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Wo waren eigentlich diese zwei verkopften, aber doch sehr herzlichen Frauen aus diesem Podcast in den letzten Wochen?

Nun ja, wir sind wieder da und Emma erzählt, wie sie Freiheit durch einen tragischen Verlust bekommen hat, über versteckte Familienaufträge und die Kunst, sich zu lösen. Achtung, hier sprechen wir eine Triggerwarnung aus!

Zur Vorgeschichte kannst Du Dir gerne die Folge 24-Survivor anhören.

Folge 38 – Bunt ist die Farbe der Liebe Teil I

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Der/die geneigte Hörer:in hat es bereits in der einen oder anderen Folge herausgehört.

Emma und Zoé leben in nicht monogamen Beziehungen.

Mit der wunderbaren Sarah als Gästin spricht Zoé in dieser Folge über ihre Erfahrungen mit Polyamorie, die Fallstricke beim Dating – wir sagen nur „unicorn-hunting“, unterschiedliche Konstellationen und die Bedeutung von offener und ehrlicher Kommunikation.

Buchempfehlungen:

„Schlampen mit Moral“ von Dossie Easton

„Polysecure“ von Jessica Fern

Folge 37 – Wie integriere ich… oh, ein Schmetterling

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Wie kommt es, dass uns manche Themen kurz begeistern oder beschäftigen und dann in den Hintergrund treten und uninteressant oder sogar langweilig werden? Wie schafft man es, Erkenntnisse über sich selbst oder große Lebensthemen zu integrieren, anzunehmen und als selbstverständlichen Teil seines Lebens einzubauen? Warum halten manche Menschen lange Zeit an einem – vielleicht sogar negativen – Lebensinhalt fest und kommen aus dieser Spirale nicht heraus?

Emma und Zoé lassen das erste Jahr Podcast Revue passieren und betrachten noch einmal einige der für sie wichtigsten Themen. Es geht nicht immer geradeaus, wenn es noch einmal um Hochbegabung, Polyamorie und vieles andere geht. Huch, ein Schmetterling!

Folge 36 – Eine etwas andere Weihnachtsfolge

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Geben ist seeliger denn Nehmen? Worauf kommt es beim Schenken an und wie freut man sich „richtig“?

In ihrer Weihnachtsfolge sprechen Emma und Zoé über das topaktuelle Thema Schenken und beschenkt werden. Der/die geneigte Hörer:in ahnt, dass es so einfach nicht bleibt und das Gespräch mehrfach die Richtung wechselt.