• Ganz normal unnormal: verkopft aber herzlich

    Folge 88 – Eifersucht – Feind oder Wegweiser? Was monogame und nicht-monogame Beziehungen voneinander lernen können

    „Das könnte ich ja nie – dafür bin ich viel zu eifersüchtig!“

    Ist Eifersucht ein Beweis für leidenschaftliche Liebe? Ein Warnsignal? Oder vielleicht eine wichtige Informationsquelle?

    Gemeinsam mit der Paartherapeutin Sarah Beyer spreche ich darüber, warum Eifersucht viel komplexer ist als ihr Ruf und was wir aus monogamen und konsensuell nicht-monogamen Beziehungen über Kommunikation, Bindung und Selbstwert lernen können.

    In dieser Folge geht es unter anderem um:

    • Was Eifersucht eigentlich ist und warum sie selten nur aus einem Gefühl besteht

    • Warum Eifersucht oft auf unerfüllte Bedürfnisse oder Unsicherheiten hinweist

    • Unterschiede zwischen reaktiver und proaktiver Eifersucht

    • Was Monogamie und Nicht-Monogamie voneinander lernen können

    • Wie Sicherheit in Beziehungen entsteht

    • Warum Kommunikation wichtiger ist als Kontrolle

    • Praktische Strategien für den Umgang mit Eifersucht

    • Das Motto: „Beziehung beginnt bei mir.“

    • Und natürlich: kaffeetrinkende Ponys. ☕🐴

    • Erwähnte Studien & weiterführende Literatur

      Mehr von Sarah Beyer

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      💙 Praxis: Beziehungsschmiede

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    Erwähnte Studien

    Parrott, W. G., & Smith, R. H. (1993).
    Distinguishing the Experiences of Envy and Jealousy. Journal of Personality and Social Psychology, 64(6), 906–920. https://doi.org/10.1037/0022-3514.64.6.906

    White, G. L. (1981).
    A Model of Romantic Jealousy. Motivation and Emotion, 5(4), 295–310. https://doi.org/10.1007/BF00992549

    Murray, S. L., Holmes, J. G., & Griffin, D. W. (2000).
    Self-esteem and the Quest for Felt Security: How Perceived Regard Regulates Attachment Processes. Journal of Personality and Social Psychology. https://doi.org/10.1037/0022-3514.78.3.478

    Rubel, A. N., & Bogaert, A. F. (2015).
    Consensual Nonmonogamy: Psychological Well-Being and Relationship Quality Correlates. Journal of Sex Research. https://doi.org/10.1080/00224499.2014.942722

    Balzarini, R. N., Dharma, C., Kohut, T., et al. (2019).
    Comparing Relationship Quality Across Different Types of Romantic Partners in Polyamorous and Monogamous Relationships. https://doi.org/10.1007/s10508-019-1416-7

    Buss, D. M., Larsen, R. J., Westen, D., & Semmelroth, J. (1992).
    Sex Differences in Jealousy: Evolution, Physiology, and Psychology. Psychological Science. https://doi.org/10.1111/j.1467-9280.1992.tb00038.x

    Hupka, R. B. (1991).
    The Motive for the Arousal of Romantic Jealousy: Its Cultural Origin.

    Folge 87 – Elternschaft plus & Neurodiversität: Herausforderung und Superpower – mit Sarah Klein

    Was passiert, wenn Elternschaft, Neurodiversität und Selbstständigkeit aufeinandertreffen?
    Darüber spreche ich in dieser Folge mit Sarah Klein.

    Sarah bringt einen außergewöhnlichen Mosaik-Lebenslauf mit: Von der Unternehmensberatung über die Hochschule bis hin zur eigenen Praxis für systemische Beratung und Therapie. Heute begleitet sie – gemeinsam mit ihrer Kollegin – bei Elternschaft plus neurodivergente Familien und Paare. Ihr Ansatz: Beide Eltern zusammen oder gar nicht – damit Verantwortung geteilt wird und echte Teamstärke entstehen kann.

    Wir sprechen außerdem über:

    • wie sich Selbstständigkeit, Neurodiversität und Komplexitätsreduktion im Familienalltag, aber auch in der systemischen Beratung und Therapie verbinden,

    • warum Routinen und Strukturen für viele Personen, wie auch für Familien Rettungsanker sein können,

    • und wie aus Herausforderungen echte Superpower entstehen kann, wenn wir lernen, unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen.

    Diese Folge ist hörenswert für alle, die selbst neurodivergent sind, in einer neurodivergenten Familie leben, systemische Beratung spannend finden oder neue Perspektiven suchen, wie Familie, Beruf und Selbstfürsorge zusammenspielen können.

    👉 Mehr zu Sarah findest du auf ihrer Webseite, sowie beim Projekt Elternschaft Plus.

    Viel Freude beim Hören dieser besonderen Folge von ganz normal unnormal: verkopft aber herzlich!

    Folge 86 – Drei Generationen, ein Gespräch – Teil II von Neurodivergenz und Familie

    In dieser zweiten Hälfte unseres besonderen Familiengesprächs wird es noch ein Stück tiefer. Meine Mutter, meine älteste Tochter und ich sprechen über das, was in Familien nicht immer laut gesagt wird: Verantwortung, Erwartungen, Missverständnisse, persönliche Entwicklung, Fürsorge und Freiraum.
    Wie gelingt Loslassen, wenn man zugleich Halt geben möchte? Was hat sich im Erziehungsstil über drei Generationen verändert – und was bleibt erstaunlich gleich? Und wie reden wir in unserer Familie über Nähe, Rückzug, Anderssein und Zusammenhalt?

    Neben persönlichen Anekdoten und Reibungspunkten geht es auch um Humor, kleine Versöhnungen und das liebevolle Aushalten von Differenz. Eine Einladung zum Mitfühlen, Reflektieren – und vielleicht zum ganz eigenen Gespräch mit den Menschen, die dich geprägt haben.

    Folge 85 – Neurodivergenz und Familie – drei Generationen im Gespräch

    Willkommen zur ersten Folge der vierten Staffel von ganz normal unnormal – verkopft aber herzlich!
    Vielleicht kommt dir der Name bekannt vor: In den Staffeln davor war dieser Podcast gemeinsam mit Jenja unter dem Titel „verkopft aber herzlich“ unterwegs. Jetzt geht’s in neuer Form weiter – unter erweitertem Namen und mit altbekannter Neugier aufs Leben abseits der Norm.

    Zum Auftakt dieser Staffel wird es gleich besonders persönlich: Ich, Anika Mehlis, spreche mit zwei ganz besonderen Menschen – meiner Mutter und meiner ältesten Tochter. Drei Generationen, ein Mikrofon – ein Gespräch über Familie, Erziehung, Streitkultur, Werte, Neurodivergenz, das Loslassen und den Blick in die Zukunft.

    In Teil 1 unserer Familienfolge geht es u. a. um:

    unsere Rollen und Beziehungen innerhalb der Familie,

    die schönsten gemeinsamen Erinnerungen,

    Unterschiede in der Erziehung über Generationen,

    Dinge, die uns nerven – und Dinge, die wir lieben,

    und: wie wir mit besonderen Bedürfnissen und neurodivergenten Persönlichkeitsanteilen umgehen.

    Ein Gespräch voller Herz, Reflexion, Zwischentöne – und ehrlicher Auseinandersetzung mit dem, was Familie sein kann.

    🎧 Hör rein und begleite uns auf diesem sehr persönlichen, lauten und leisen Gesprächsweg.

    Folge 84 – Jenjas Abschied

    Fünf Jahre, 85 Folgen, 2 Tage, 17 Stunden und 50 Minuten voller Gespräche, Gedanken und Gefühle: In dieser ganz besonderen Abschlussfolge verabschieden sich Jenja und Anika voneinander – als Podcast-Duo.

    🔔 Ja, es ist wirklich die letzte gemeinsame Folge von „Verkopft aber herzlich“ – so, wie ihr uns bisher kanntet.

    Jenja hat sich entschieden, den Podcast zu beenden – und erzählt in dieser Folge offen, ehrlich und bewegend von den Gründen. Es wird sehr persönlich: Wir blicken zurück auf unsere gemeinsame Zeit, die Motivation hinter dem Podcast, auf Verbindung, Sichtbarmachung und geteilte Lebenswelten.

    📊 Unsere Top-5-Folgen nach Hörer:innenzahlen:

    Hochbegabung · Hochsensibilität · Beziehung · AD(H)S · Polyamorie

    💬 Und eure?

    Jenja verrät ihre drei Lieblingsfolgen – und auch Anika spricht über das bleibende Gefühl der intensiven Verbundenheit, das durch diesen Podcast entstanden ist. Doch auch das Loslassen bekommt Raum. Anika beschreibt ihre Sicht auf die Veränderungen und den Abschied – nicht nur als Co-Host, sondern auch als Freundin.

    🎧 In der zweiten Hälfte gibt es eine Triggerwarnung: Jenja berichtet von ihrer Entscheidung, eine Anzeige wegen schweren sexuellen Missbrauchs in der Kindheit zu stellen, und ihrem Weg durch die Traumatherapie. Sie erzählt von der Kraft, die sie zurückgewinnt, von Trennung und beruflicher Neuorientierung – und warum sie diesen Podcast als letzten Teil eines alten Ichs hinter sich lassen möchte.

    Anika spricht offen über ihr Mitgefühl, ihre Unterstützung – aber auch über ihre Verletzlichkeit als Freundin in einer sehr herausfordernden Zeit. Beide kommen zu einem ehrlichen, berührenden und versöhnlichen Gespräch.

    🌀 Am Ende dieser Folge sagen wir nicht nur Tschüss, sondern auch Danke: Für die intensive gemeinsame Reise, für eure Treue und all die klugen, herzlichen, mutigen Nachrichten über die Jahre.

    Und wie geht’s weiter?

    🎙 Anika startet mit Staffel 4 unter neuem Namen und Logo, bleibt aber beim bewährten Konzept: ehrlicher Austausch mit besonderen Menschen über besondere Themen. Wünsche und Vorschläge willkommen!

    Schreibt gern: Welche Folge war für euch besonders wichtig?

    Mit wem sollte Anika sich unbedingt einmal unterhalten?

    💚 Danke, dass ihr uns begleitet habt.

    Diese Folge ist ein Abschied – und ein Anfang.