Text zur Folge: „Polyamorie und der Blick der Gesellschaft“
Angeregt von einem Zeitungsartikel und einer Interviewanfrage geht es in der aktuellen Folge um den Blick der Gesellschaft auf Polyamorie und Personen, die diesen Beziehungsstil leben. Welche Reaktionen haben Jenja und Anika aus den Familien und ihrem Umfeld selber erlebt? Welche Vorurteile oder Annahmen sind ihnen schon begegnet. „Was ist mit den Kindern?“
„Warum müssen die das so vor sich hertragen?“ Anika und Jenja sprechen über Sichtbarkeit, Aufklärungsarbeit und darüber, wieviel Energie das kosten kann. Macht man sich freiwillig angreifbar, wenn man offen zu dem „Anderssein“ steht? Wie weit geht das „Recht“ auf Interesse und Information und wo beginnt Diskriminierung und Übergriffigkeit?
Als Hochbegabte:r einen Therapieplatz finden? Viele Menschen kommen im Laufe ihres Lebens an einen Punkt, an dem sie sich Unterstützung durch Beratung, Coaching oder Therapie wünschen und suchen. Es ist ohnehin oft sehr schwierig, einen freien Platz zu finden. Dann sollte es mit der beratenden Person natürlich im besten Fall auch noch „passen“. Die HB erschwert das nicht unwesentlich, besonders, wenn die beratende Person dafür nicht sensibilisiert und/oder geschult ist. Die Übernahme der Gesprächsführung durch den/die Hilfesuchende:n bis hin zu Fehldiagnosen können mögliche Folgen sein.
„Wir suchen uns Partner:innen, um möglichst hart gespiegelt zu werden und zu heilen.“
Im zweiten Teil des Gesprächs mit @Kathrin.Borghoff geht es um Gefühlsstürme, (verdeckten) weiblichen Narzissmuss und potenzielle Übergriffigkeit durch die Reaktion auf Dinge, die wir bei anderen spüren.
Wer ist wofür verantwortlich und wofür nicht? Warum sollten wir unbedingt auf unseren Körper hören und was will der uns überhaupt sagen?
Vielen Dank für diese tolle, tiefe, bereichernde Unterhaltung, liebe Kathrin!
„Stell dich nicht so an!“
Diesen oder ähnliche Sätze, offen oder versteckt, haben viele von uns in ihrer Kindheit gehört und sehr verinnerlicht.
Mit der sensiblen und wunderbar starken @kathrin.borghoff sprechen wir in der heutigen Folge über Hochsensibilität bei Kindern und Erwachsenen.
Kathrin sagt: „Die große Tiefe des emotionalen Empfindens ist eines der fundamentalen Merkmale von Hochsensibilität – das und starke Empathie – die Fähigkeit, sich in jede erkenntliche Position hineinzuversetzen – sind Türöffner für Polyamorie.“ Auch dieses Thema verbindet uns drei.
Emma trifft eine wichtige Entscheidung und nimmt ihren Prozess mit in den Podcast.
In dieser Folge sprechen Zoé und Emma kurz vor dem lebensverändernden Eingriff und kurz danach.
Triggerwarnung: Vergewaltigung, Kindesmissbrauch.
Emmas Geschichte hört ihr in den Folgen 24 & 25.